04.02.2026

Red Teaming in der Praxis: So decken Sie kritische Sicherheitslücken auf 

Die Bedrohungslage im Cyberraum verschärft sich rasant, während klassische Sicherheitsmaßnahmen oft nur Symptome behandeln. Red Teaming setzt früher an: Ethische Hacker simulieren unter realen Bedingungen Angriffe auf Systeme und Prozesse, um kritische Schwachstellen sichtbar zu machen, bevor echte Angreifer sie ausnutzen. Denn: Ein einzelner Sicherheitsvorfall kann bereits das Kundenvertrauen nachhaltig beschädigen. 
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Red Teaming erfolgreich in der Praxis umsetzen, um kritische Schwachstellen zu identifizieren, bevor Angreifer diese ausnutzen. Der folgende Leitfaden führt Sie durch alle wesentlichen Phasen – von der strategischen Planung über die praktische Durchführung bis zur systematischen Auswertung und kontinuierlichen Optimierung Ihrer Sicherheitsmaßnahmen. 

Planung und Vorbereitung eines Red Team Pentests

Red Teaming entwickelt sich zu einem entscheidenden Instrument für Unternehmen, die ihre Cybersicherheit proaktiv stärken möchten. Die Bedrohungslandschaft verschärft sich dramatisch: Ransomware-Angriffe benötigen heute weniger als vier Tage für ihre Ausführung – ein Rückgang um 94 % gegenüber noch 68 Tagen im Jahr 2019. Diese Entwicklung macht deutlich, dass herkömmliche Sicherheitsansätze den aktuellen Bedrohungen nicht mehr gewachsen sind. 

Red Teaming ist ein strukturierter Ansatz, bei dem ethische Hacker simulierte, nicht-destruktive Cyberangriffe auf Unternehmenssysteme durchführen. Der entscheidende Unterschied zu traditionellen Sicherheitstests liegt in der realitätsnahen Nachbildung echter Angriffsbedingungen. Unternehmen, die Red-Teaming-Tests implementieren, erzielen messbare Verbesserungen: eine Reduzierung von Sicherheitsvorfällen um 25 %. Eine strategische Vorbereitung bildet das Fundament jedes erfolgreichen Red Team Pentests. Bevor ethische Hacker ihre Arbeit aufnehmen können, müssen Sie mehrere entscheidende Aspekte klar definieren.

Definition des Testumfangs und der Ziele

Ein Red Team Test zielt primär darauf ab, Schwachstellen in der Netzwerk- und Serversicherheit sowie im Mitarbeiterverhalten zu identifizieren. Sie sollten zunächst präzise festlegen, welche Systeme und Prozesse in den Test einbezogen werden sollen. Viele Unternehmen verstehen zwar ihre Webanwendungen, übersehen jedoch die komplexen Integrationen mit anderen Systemen. 

Zentrale Ziele für Red Team Tests: 

  • Identifizierung und Beseitigung kritischer Sicherheitslücken 
  • Überprüfung der Reaktionsfähigkeit des Blue Teams 
  • Test der Erkennungs- und Reaktionsmechanismen 

Je umfassender der definierte Testumfang, desto aussagekräftiger fallen die Ergebnisse aus. Gleichzeitig müssen budgetäre Aspekte berücksichtigt werden – umfangreiche Tests mit Social Engineering und physischen Penetrationsversuchen erfordern entsprechende Ressourcen. 

Festlegung der Regeln für das Engagement

Die „Rules of Engagement“ (ROE) definieren klare Verantwortlichkeiten und Richtlinien zwischen allen Projektbeteiligten. Dieses Dokument regelt den gesamten Testprozess und muss während der Durchführung strikt eingehalten werden. 

Wesentliche Bestandteile eines ROE-Dokuments: 

  • Autorisierte Aktionen und explizite Einschränkungen 
  • Präzise Definition der Zielbereiche (Netzwerke, Gebäude) 
  • Zeitliche Rahmenplanung für alle Testphasen 
  • Kommunikationsprotokolle für kritische Schwachstellenfunde 
  • Klare Abbruchbedingungen und Eskalationswege 

Ein Red Team Assessment sollte grundsätzlich verdeckt ablaufen – das Blue Team erhält keine Vorabinformation, um aussagekräftige Ergebnisse zu gewährleisten. Eine Ausnahme bilden in einigen Fällen Social-Engineering-Tests: Hier empfehlen wir mitunter eine allgemeine Vorankündigung wie „Im kommenden halben Jahr wird ein Social-Engineering-Test durchgeführt“, um die Mitarbeiterakzeptanz zu erhöhen. 

Auswahl geeigneter Angriffsszenarien

Das Red Team verfügt über verschiedene Angriffsmethoden für den Test. Das Spektrum reicht von gezielten Phishing-Kampagnen über Netzwerkangriffe bis zum kontrollierten Einschleusen potenzieller Schadsoftware. 

Die Szenarien basieren auf aktuellen Bedrohungsinformationen (Threat Intelligence) und simulieren die Vorgehensweisen realer Angreifer. Entscheidend dabei: Die simulierten Angriffe dürfen keine echten Schäden verursachen – das Ziel ist der kontrollierte Zugang zu definierten Systemen und Informationen. 

Durch strukturiertes Brainstorming zwischen Ihrem Unternehmen und dem Red Team entstehen maßgeschneiderte Angriffsszenarien, die Ihre spezifischen Risiken und Bedrohungslagen berücksichtigen. 

Durchführung: So läuft ein Red Teaming-Projekt ab

Ein strukturiertes Red Teaming-Projekt folgt drei wesentlichen Phasen, die systematisch aufeinander aufbauen. Der gesamte Prozess erstreckt sich über mehrere Wochen bis hin zu einem Monat oder länger. 

Initiale Aufklärung und Schwachstellenanalyse

Die Informationsbeschaffung bildet das Fundament jeder erfolgreichen Red-Team-Operation. Das Team sammelt zunächst öffentlich verfügbare Daten, wertet Social-Engineering-Erkenntnisse aus und beschafft kritische Unternehmensinformationen. Diese Phase resultiert in einer detaillierten Systemkarte, die sämtliche Netzwerkdienste, Webanwendungen und Mitarbeiterportale erfasst. 

Die Erkundungsphase enthüllt erste potenzielle Schwachstellen und schafft die Wissensbasis für alle nachfolgenden Aktivitäten. Dabei konzentriert sich das Team auf die Identifikation von Angriffsvektoren, die in späteren Phasen ausgenutzt werden können. 

Simulierte Angriffe auf IT- und physische Systeme

Basierend auf den gesammelten Daten entwickelt das Team eine maßgeschneiderte Angriffsstrategie. Die Durchführung orientiert sich an den Taktiken echter Angreifer und richtet sich gegen verschiedene Komponenten der Angriffsfläche. 

Typische Angriffsziele umfassen: 

  • KI-Systeme und Machine-Learning-Modelle 
  • Workstations und mobile Endgeräte 
  • Firewalls und Intrusion Detection Systems 
  • Webanwendungen und Webserver 

Ein charakteristisches Merkmal des Red Teamings ist das „Multistaging“ – die Verkettung verschiedener Schwachstellen zur Zielerreichung. Die Angriffe werden bewusst unauffällig durchgeführt, um eine Entdeckung durch die Verteidiger zu vermeiden. 

Dokumentation der Angriffswege und Ergebnisse

Jeder Schritt wird während des gesamten Projekts sorgfältig dokumentiert. Der abschließende Bericht fasst alle Erkenntnisse zusammen und liefert konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen. 

Der Abschlussbericht enthält folgende Komponenten: 

  • Detaillierte Beschreibung identifizierter Schwachstellen 
  • Dokumentation des iterativen Vorgehens bei verketteten Schwachstellen 
  • Risikobewertung unter Berücksichtigung der IT-Umgebung 
  • Konkrete Maßnahmen zur Schwachstellenbehebung 

Die Projektphase schließt mit einer Auswertungsrunde ab, bei der das Red Team seine Ergebnisse den IT- und Sicherheitsteams präsentiert und praktische Empfehlungen erläutert. 

Red Teaming in komplexen IT-Umgebungen

Die Angriffsflächen moderner Unternehmen erweitern sich kontinuierlich. Red Teaming muss daher weit über traditionelle Netzwerk- und Systemtests hinausgehen und spezifische Bedrohungsvektoren in vielschichtigen Infrastrukturen berücksichtigen. 

Test von Cloud-Infrastrukturen und SaaS-Anwendungen

Cloud-basierte Anwendungen eröffnen Angreifern einzigartige Angriffsvektoren. Multi-Tenancy-Schwachstellen, Authentifizierungs-Fehlkonfigurationen sowie API- und Drittanbieter-Expositionen machen diese Umgebungen zu besonders attraktiven Zielen. Der Fokus beim Cloud-Red-Teaming liegt auf der Identifizierung von Fehlkonfigurationen, Privilegieneskalationspfaden, unsicheren APIs und schwachem Identitätsmanagement. 

Die zentrale Herausforderung besteht im geteilten Verantwortungsmodell von Cloud-Umgebungen. Während der Anbieter die Infrastruktur sichert, trägt der Kunde die Verantwortung für die Absicherung seiner Daten, Konfigurationen und Identitätssysteme. Missverständnisse dieses Modells in Kombination mit komplexen Multi-Cloud-Deployments schaffen Angriffsflächen, die Organisationen verwundbar machen. 

Red Teaming für KI-Modelle und LLMs

KI-Systeme bringen neue Sicherheitsrisiken mit sich, die spezielle Testansätze erfordern. Mit durchschnittlichen Kosten eines Datenverstoßes von 4,88 Mio. USD im Jahr 2024 müssen Unternehmen ihre KI-bezogenen Schwachstellen präzise verstehen. Diese können sowohl in den Modellen selbst als auch in den verwendeten Trainingsdaten liegen. 

Spezialisierte Techniken für KI-System-Tests

  • Jailbreaking: Umgehung von Sicherheitsfiltern durch kreative Prompt-Gestaltung 
  • Prompt-Injection-Angriffe: Einschleusung bösartiger Anweisungen in harmlos wirkende Prompts 
  • Ausweichmanöver: Subtile Eingabenveränderungen zur Provokation von Fehlklassifikationen 
  • Datenvergiftung: Infiltration bösartiger Daten in Trainingsdatensätze 

Diese Ansätze decken Schwachstellen auf, die bei herkömmlichen Sicherheitsanalysen unentdeckt bleiben. 

Integration in DevSecOps-Prozesse

Red Teaming lässt sich erfolgreich in DevSecOps-Prozesse integrieren, um nachhaltige Sicherheit zu gewährleisten. Unternehmen setzen CART-Lösungen (Continuous Automated Red Teaming) ein, um ihren Sicherheitsstatus kontinuierlich und in Echtzeit zu bewerten. 

Frameworks wie Terraform ermöglichen die Definition von Red-Team-Infrastrukturen als Code. Dies schafft automatisierte, konfigurierbare und wiederholbare Prozesse. Anstatt bei jedem zeitlich begrenzten Red-Team-Engagement wertvolle Ressourcen für die Infrastruktur-Einrichtung zu verbrauchen, kann diese einmal definiert und automatisch bereitgestellt werden. 

Die Automatisierung der Richtliniendurchsetzung in CI/CD-Pipelines mithilfe von Tools wie conftest steigert die Effektivität des Red Teamings zusätzlich. Sie gewährleistet die Integrität und Vertraulichkeit der Betriebsumgebung während des gesamten Entwicklungszyklus. 

Erkenntnisse und kontinuierliche Verbesserung

Der Abschlussbericht eines Red Team Tests bildet den Grundstein für nachhaltige Sicherheitsverbesserungen. Die systematische Analyse und konsequente Umsetzung der Ergebnisse entscheiden über den tatsächlichen Mehrwert der gesamten Übung. 

Ableitung konkreter Maßnahmen aus dem Abschlussbericht

Ein strukturierter Abschlussbericht enthält eine Bewertung aller identifizierten Schwachstellen nach dem CVSSv3-Standard. Diese standardisierten Bewertungen ermöglichen eine fundierte Priorisierung von Gegenmaßnahmen basierend auf Kritikalitätsgrad und Geschäftsrisiko. Besonders wertvoll erweist sich ein gemeinsames Treffen zwischen dem Red Team und den internen Sicherheitsteams, bei dem alle Aspekte des simulierten Angriffs detailliert besprochen werden. 

Durch diese systematische Auswertung können Unternehmen konkrete Verbesserungen für ihre Systeme, Prozesse und Sicherheitsrichtlinien ableiten. Die Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung der Sicherheitsarchitektur ein.

Wiederholungstests und CART-Ansätze

Einzelne Red Team Tests liefern lediglich eine Momentaufnahme der aktuellen Sicherheitslage. Continuous Automated Red Teaming (CART) hingegen ermöglicht eine fortlaufende Überprüfung in Echtzeit. CART-Systeme nutzen Automatisierung, um neu entstehende Schwachstellen unmittelbar zu identifizieren. 

Unternehmen profitieren von einer Arbeitszeitersparnis von 75% durch automatisierte Red-Team-Aktivitäten. Diese kontinuierliche Überwachung ergänzt punktuelle Tests sinnvoll und erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit auf neue Bedrohungen erheblich. 

Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden

Der Mensch bleibt ein entscheidendes Element in der Sicherheitskette. Awareness-Schulungen, die auf den spezifischen Erkenntnissen des Red Teams basieren, verbessern die Widerstandsfähigkeit gegen Social-Engineering-Angriffe deutlich. 

Professionelle Anbieter entwickeln spezialisierte Schulungsmodule zu Phishing-Awareness und Social-Engineering-Erkennung. Diese Schulungen kombinieren Wissenstests, simulierte Angriffe und interaktive Lernmodule, um messbare Verbesserungen der Sicherheitskompetenz zu erzielen. 

Durch die Kombination aus technischen Sicherheitsmaßnahmen und gezielter Mitarbeiterschulung entsteht eine robuste Sicherheitskultur, die sowohl technische als auch menschliche Schwachstellen adressiert.  

Red Teaming als Teil der Sicherheitsstrategie

Red Teaming hat sich als wesentlicher Baustein einer proaktiven Sicherheitsstrategie etabliert. Die wachsende Komplexität der Bedrohungslandschaft macht diesen Ansatz für Unternehmen aller Größenordnungen zur strategischen Notwendigkeit. Ein erfahrenes Red Team deckt Schwachstellen auf, die herkömmliche Sicherheitstests nicht erfassen können. 

Der strukturierte Prozess – von der strategischen Planung über die realitätsnahe Durchführung bis zur systematischen Auswertung – liefert wertvolle Einblicke in die tatsächliche Sicherheitslage. Unternehmen erhalten nicht nur eine Liste identifizierter Schwachstellen, sondern ein umfassendes Verständnis ihrer Angriffsfläche und der damit verbundenen Risiken. 

Kontinuierliche Ansätze wie CART ergänzen punktuelle Red-Team-Tests sinnvoll. Diese automatisierten Lösungen ermöglichen eine fortlaufende Überwachung der Sicherheitslage und schnelle Reaktionen auf neue Bedrohungen. Die Kombination aus regelmäßigen Red-Team-Übungen und kontinuierlicher Überwachung stärkt die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe nachhaltig. 

Red Teaming sollte niemals als einmalige Maßnahme betrachtet werden. Vielmehr bildet es gemeinsam mit Mitarbeiterschulungen und technischen Schutzmaßnahmen das Fundament einer robusten Sicherheitskultur. Unternehmen, die diesen proaktiven Weg beschreiten, können nicht nur Sicherheitsvorfälle vermeiden, sondern auch das Vertrauen ihrer Kunden und Partner stärken. 

FAQs – weitere Fragen zu Red Teaming

Was sind die Hauptziele eines Red Team Tests?

Die Hauptziele eines Red Team Tests sind die Identifizierung von Schwachstellen in der Netzwerk- und Serversicherheit sowie im Mitarbeiterverhalten, das Testen der Reaktionsfähigkeit des Verteidigungsteams und die Überprüfung der Erkennungs- und Reaktionsfähigkeiten des Unternehmens auf simulierte Angriffe. 

Wie läuft ein typisches Red Teaming-Projekt ab?

Ein typisches Red Teaming-Projekt umfasst drei Phasen: Zunächst erfolgt eine umfassende Informationsbeschaffung und Schwachstellenanalyse. Anschließend werden simulierte Angriffe auf IT- und physische Systeme durchgeführt. Abschließend werden alle Angriffswege und Ergebnisse detailliert dokumentiert und in einem Abschlussbericht zusammengefasst. 

Welche besonderen Herausforderungen gibt es beim Red Teaming in Cloud-Umgebungen?

Bei Cloud-Umgebungen liegt die Herausforderung im geteilten Verantwortungsmodell zwischen Anbieter und Kunde. Red Teams müssen sich auf die Identifizierung von Fehlkonfigurationen, Privilegieneskalationspfaden, unsicheren APIs und schwachem Identitätsmanagement konzentrieren, da diese Bereiche in der Verantwortung des Kunden liegen. 

Wie kann Red Teaming in DevSecOps-Prozesse integriert werden?

Red Teaming lässt sich durch den Einsatz von Continuous Automated Red Teaming (CART) in DevSecOps-Prozesse integrieren. Dabei werden Red-Team-Infrastrukturen als Code definiert, was zu automatisierten, konfigurierbaren und wiederholbaren Prozessen führt. Die Automatisierung der Richtliniendurchsetzung in CI/CD-Pipelines erhöht zusätzlich die Effektivität. 

Warum ist die Schulung von Mitarbeitern ein wichtiger Teil des Red Teaming-Prozesses?

Mitarbeiterschulungen, die auf den Erkenntnissen des Red Teams basieren, sind entscheidend, um die Widerstandsfähigkeit gegen Social-Engineering-Angriffe zu verbessern. Da der Mensch oft das schwächste Glied in der Sicherheitskette ist, können gezielte Awareness-Schulungen die Gesamtsicherheit des Unternehmens erheblich stärken und messbare Verbesserungen erzielen. 

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